Stimmen Ihre Zahlen? Shop-Tracking in 5 Checks prüfen
Seit Consent-Pflicht und GA4-Umstellung stimmen die Zahlen in vielen Shops nicht mehr: Umsätze fehlen, Ads melden keine Conversions, Kanäle wirken schlechter als sie sind. Diese fünf Checks können Sie ohne Programmierkenntnisse durchführen.
Check 1: Bestellabgleich
Vergleichen Sie für die letzten 30 Tage die Bestellungen im Shop-Backend mit den Käufen in GA4. 10–25 % Abweichung sind consent-bedingt normal. Fehlen 40 % oder mehr, ist technisch etwas kaputt – häufig feuert das Kauf-Event auf der Danke-Seite nicht zuverlässig.
Check 2: Consent-Banner-Gegenprobe
Besuchen Sie den Shop im Inkognito-Modus, lehnen Sie Cookies ab und kaufen Sie testweise. Dann dasselbe mit Zustimmung. Prüfen Sie in GA4 (Echtzeit-Bericht), was ankommt. Feuert bei „Ablehnen“ gar nichts, fehlt der Consent Mode – Sie verlieren auch die modellierten Daten.
Check 3: Doppelzählung
Mehr Umsatz in GA4 als im Shop? Klassiker: Das Kauf-Event feuert bei jedem Aufruf der Danke-Seite erneut (Seiten-Reload, Link aus der Bestell-Mail). Die Transaktions-ID muss dedupliziert werden.
Check 4: Ads-Conversions
Google Ads braucht eigene Conversion-Ziele – entweder importiert aus GA4 oder per eigenem Tag. Kampagnen ohne Conversion-Signal können nicht auf Käufer optimieren und verbrennen Budget auf Klicks statt Kunden.
Check 5: Kanal-Zuordnung
Tauchen Ihre Newsletter- und Ads-Besucher unter „Direct“ auf, fehlen UTM-Parameter oder der Referrer geht im Zahlungs-Redirect (PayPal & Co.) verloren. Die Zahlungsanbieter gehören auf die Referral-Ausschlussliste.
Warum sich der Aufwand lohnt
Tracking ist kein Selbstzweck: Jede Budget-Entscheidung – mehr Ads, neuer Kanal, Shop-Umbau – basiert auf diesen Zahlen. Ein halber Tag Tracking-Reparatur schlägt jede Bauchgefühl-Optimierung.
Zahlen unplausibel, Ads im Blindflug?
Wir reparieren GA4, Consent Mode und Ads-Conversions in einem Durchgang – danach stimmen Ihre Zahlen wieder mit der Kasse überein.
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